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Happy Birthday!

"Happy Birthday", Geschenkkorb und Ausstellung zum runden Geburtstag

Die jüngste Kirche und Pfarrei in unserem Pastoralraum feierte am vergangenen Sonntag ihren 50. Geburtstag. Am 21. März 1971 wurde die von Stararchitekt Justus Dahinden entworfene Kirche in einem feierlichen Gottesdienst mit Bischof Anton Hänggi eingeweiht. Damit hatte die Gemeinde Kleindöttingen eine eigene Pfarrkirche und Pfarrei.

Im Jubiläumsgottesdienst wurde dieser runde Geburtstag trotz Corona-Beschränkungen angemessen gefeiert. Die verkleinerte Band "EPHATHA" sorgte für die musikalische Gestaltung, Organist Markus Florian spiele zum Auszug "Happy Birthday", anstelle der Predigt brachten verschiedene Personen ihre Glückwünsche und symbolische Geschenke mit. Der einzige Wermutstropfen, auf den Pfarrer Stefan Essig gleich zu Beginn des Gottesdienstes hinwies: Seelsorgerin Christina Burger musste dem Gottesdienst wegen einer Corona-Infektion fernbleiben. Aber mit einem Grusswort und sicherlich auch in Gedanken und im Gebet war sie mit der Festgemeinde verbunden.

In den Bibeltexten und in der anschliessenden Predigt wurde deutlich, dass Kirche nicht nur ein Gebäude ist - auch wenn es ein so markantes Gebäude wie die Antoniuskirche Kleindöttingen ist - sondern vor allem Menschen, die vom Geist Gottes erfüllt sind und gemeinsam auf dem Weg des Glaubens sind - so wie es im Schlusslied "Wir sind zusammen unterwegs" zum Ausdruck kam. In den Geschenkkorb legte

  • Jugendseelsorger Thomas Scheibel ein Wörterbuch und wünschte der Antoniuspfarrei, dass sie immer die richtigen Bilder und Worte findet, um heute von Gott zu sprechen und dass auch die Menschen aus den vielen verschiedenen Kulturen und Religionsgemeinschaften und über Generationsgrenzen hinweg miteinander im Gespräch bleiben;
  • Pfarreiratspräsident Cyrill Vögele einen Backstein als Symbol für das gute Fundament, auf dem die Antoniuspfarrei steht;
  • Katechetin i.R. Claudia Rüegsegger Anzündmaterial und wünschte der Pfarrei, dass Glaube, Hoffnung und Liebe in vielen Menschen und Anlässen Funken schlagen und brennen;
  • Frauenbund-Präsidentin Patricia Dal Monte einen Feldstecher, um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren;
  • Pfarrer Stefan Essig einen Leuchtturm und eine Landkarte als Wegweiser und Hoffnungszeichen gerade auch in schwierigen Zeiten.
  • Glückwunschkarten von Jugendlichen aus der Pfarrei

Weil ein Apéro nicht möglich war, durfte jede*r Gottesdienstbesucher*in ein kleines "Geburtstagstörtchen" mit nach Hause nehmen. Das Fest soll am Patrozinium der Antoniuskirche, am 13. Juni nachgeholt werden.

Im Vorfeld des Jubiläums wurden verschiedene Personen interviewt, die Planung und Bau der Kirche miterlebt oder in der Pfarrei gewirkt haben. Aus ihren Erinnerungen entstand eine Ausstellung mit vielen Plakaten, die in den nächsten Monaten in der Antoniuskirche zu besichtigen ist und viele interessante Einblicke in die Geschichte und das Leben der Pfarrei gibt. In den Aussagen von jungen und älteren Menschen wird übereinstimmend sichtbar, dass die Antoniuspfarrei eine lebendige, offene Gemeinschaft ist, die für ganz unterschiedliche Personen ein Kraftort und ein Stück Heimat bedeutet.

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