LEGO-Stadt-Bauwochenende Kleindöttingen 11.-13.9.2026
Während das Wohnhaus gegenüber der Antoniuskirche Kleindöttingen in den letzten Monaten immer mehr gewachsen ist, haben die 44 jungen Baumeisterinnen und Baumeister der LEGO-Stadt nur zwei Tage gebraucht, um im Pfarreisaal eine ganze Stadt zu bauen - mit Flughafen, Bahnhof und Fussballstadion!
Am Freitagnachmittag trafen die 44 Kinder zwischen 8 und 13 Jahren im Pfarreizentrum ein, wo Katechetin Manuela Nef und Seelsorgerin Aline Mumbauer zusammen mit einigen freiwilligen Helfern schon alles vorbereitet hatten. So konnte es pünktlich losgehen, und nachdem Michi Trottmann vom Bibellesebund die wichtigsten Regeln erläutert hatte, durfte jedes Kind seine "Baumeisterprüfung" ablegen und ein einfaches Reihenhaus bauen. Danach gab es weitere Aufgaben, bei denen Oberstufenschüler*innen, Mütter und Väter als Bauhelfer*innen Unterstützung leisteten.
Auch eine Pause gehört auf jeder Baustelle dazu. Nach einer Stärkung lernten die Kinder in der Kirche auch Michis Begleiter Rico kennen, eine Handpuppe in gestalt eines Vogels, der zusammen mit Michi passende Bibelstellen zum Stadtbauprojekt erzählte. Danach ging es noch einmal für 90 Minuten an die Arbeit. Als Abschluss sang Jugendseelsorger Thomas Scheibel mit allen gegen 20:30 Uhr das "LEGO-Stadt-Lied".
Am Samstagnachmittag wurden die Bauarbeiten fortgesetzt, wieder unterbrochen von Pausen, biblischen Geschichten und dem LEGO-Stadt-Lied.
Am Sonntagmorgen war die Spannung gross. Viele Familien, Kinder und Jugendliche kamen zum Gottesdienst in der Antoniuskirche. Die Buameister*innen zogen zusammen mit den Ministrant*innen in einer langen Reihe feierlich in die Kirche ein und durften in den ersten Reihen Platz nehmen. Natürlich wurde auch gleich zu Beginn das "LEGO-Stadt-Lied" gesungen. Das Evangelium von den beiden Männern, die ihr Haus einmal auf Sand, einmal auf Felsen bauten, wurde von Michi (und natürlich Rico) eindrucksvoll inszensiert. Alle konnten sehen, wie das auf Sand gebaute Haus zusammenstürzte, als es aus Michis Giesskanne "regnete". Auch für uns ist es wichtig, auf welches Fundament wir unser Leben bauen. Als Christinnen und Christen ist Gott dieses Fundament. Das brachten wir im anschliessenden Glaubensbekennentnis zum Ausdruck.
Am Ende des Gottesdienste bedankte sich Manuela Nef bei allen Bauhelfer*innen mit einem goldenen LEGO-Baumeister-Stein und lud alle ein, nach dem Schlusssegen zum Apéro und zur Stadtbesichtigung im Pfarreizentrum zu bleiben, den der Pfarreirat vorbereitet hatte. Die Gäste staunten nicht schlecht über die eindrucksvollen Gebäude, die in den letzten Stunden aus unzähligen bunten LEGO-Steinen entstanden waren. Faszinierend - und manchmal zum Schmunzeln - waren aber auch die vielen kleinen Szenen, die mit viel Liebe und Kreativität in und zwischen den Häusern, neben den Strassen, auf dem Wasser und auf den Wiesen gestaltet worden waren. Wer genug gesehen hatte, konnte auf dem Vorplatz auf das gelungene Städtebau-Projekt anstossen, bei dem Gross und Klein so erfolgreich zusammengearbeitet hatten. Die Fotos unten geben einen Eindruck davon.