Pilgerreise nach Rom für Jugendliche und Erwachsene (7.-11. Oktober 2024)
Am Montag, 7. Oktober startete um 5 Uhr morgens die Pilgerreise des Pastoralraums Aare-Rhein nach Rom. Die 39-köpfige Gruppe, darunter auch 5 Jugendliche, besammelte sich müde aber gespannt vor dem Feuerwehrmagazin Döttingen. Die Carfahrt verlief ohne weitere Komplikationen, und um 18 Uhr kam die Gesellschaft gut in Rom an. Nach der langen Fahrt bezog man das Zimmer, dies war aber nur für einen kurzen Moment, denn es ging schon weiter zum Abendessen an die wunderschöne «Piazza del Popolo». Als sich alle gestärkt wieder trafen machte man einen Spaziergang auf den kleinen Berg «Pincchio» wo man mit einer überaus schönen Aussicht belohnt wurde.
Dienstagmorgen ging es nach dem Führstück los zum «Colosseo». Zu Fuss kamen wir dem «Colosseo» immer nähre und das Staunen wurde immer grösser. Mit ein paar Hindernissen (italienische Logik) kamen dann alle hinein und konnten sich frei bewegen und viele Eindrücke sammeln. Um den Mittag herum traf man sich wieder beim Ausgang und besprach das weitere Vorgehen. Als sich alle gut verpflegt hatten, ging es zu Fuss zu der ersten Pilgerkirche, der Basilika San Giovanni in Laterano, die einen bleibenden Eindruck hinterliess. Anschliessend besichtigte die Gruppe Santa Croce in Gerusalemme und zum Schluss die Lieblingskirche von Papst Franziskus, Santa Maria Maggiore. Das Abendessen konnte man im Stadtviertel «Trestevere» einnehmen, denn es gibt dort wunderbare kleine Restaurants, die sehr gute Küchen haben. Einen besinnlichen Abschluss gab es dann noch beim Abendgebet mit der Gemeinschaft Sant’Egidio in der wunderschönen Kirche Santa Maria, wo die Gruppe sogar persönlich begrüsst wurde und Liveübersetzung bekam.
Um 7 Uhr am Mittwochmorgen hiess es Abmarsch zum Petersplatz. Mit dem inzwischen Lieblingsbus Nummer 46 fuhren wir gemeinsam zu der Generalaudienz mit Papst Franziskus. Dank erfahrenem Reisebegleiter konnten die Gruppe aus nächster Nähe den Papst sehen. Eindrücklich war es, dass Papst Franziskus Ansprache nur 45 Minuten ging aber er sich danach ca. 90 Minuten Zeit nahm für die persönliche Begegnung mit den Menschen. Nach einer kleinen Stärkung konnten die Reisenden bei der Schweizergarde im Theatersaal eine besondere Begegnung mit Helena Jeppesen wahrnehmen. Frau Jeppesen gehört zu den Auserwählten, die an der Synode teilnehmen können, und so erzählte sie, dass die Aussichten gross sind und dass es einige Änderungen in der Kirche geben könnte. Wie sie sprach, gibt uns Hoffnung und motiviert sehr.
Um 16.30 Uhr konnten wir eine sehr persönliche Führung durch die Schweizergarde erleben. Mit sehr viel neuen und interessanten Informationen über die Schweizergardisten konnte die Reisenden einen Apero im Innenhof geniessen. In der Kapelle der Schweizergarde wurde zuletzt noch ein schöner Gottesdienst gefeiert. Aber der Tag war noch nicht vorbei, denn wir begaben uns noch zu der »Spanischen Treppe» und von dort aus zum «Trevi-Brunnen». Müde kamen wir beim Hotel «Casa per ferie Ravasco» an und fielen mit vielen Endrücken ins Bett.
Für die einen begann der Donnerstagmorgen früh. Um 6.20 Uhr ging die kleine Gruppe zum Vatikan, um in der Kirche des «Camposanto Teutonico» die heilige Messe mit Kardinal Kurt Koch zu feiern. Danach konnte man noch den Deutschen Friedhof begutachten, was sehr beindruckend war. Nach so einer Messe ohne etwas im Magen wurde in einem kleinen Bistro ein sehr feiner Kaffee getrunken.
Die ganze Reisegruppe traf sich, und gemeinsam besichtigte man «Castel Sant’Angelo», was soviel wie Engelsburg heisst. Auf dem Dach angekommen, konnte man eine wunderschöne Aussicht geniessen und die berühmte Statue vom Erzengel Michael.
Gestärkt und ein wenig ausgeruht bewunderte man die «Basilica San Paolo fluori le mura» Paul vor der Mauer. Die Gruppe spazierte über den Aventin, auf der eine der ältesten Kirchen Roms liegt, die «Santa Sabina. Den Blick durch das Schlüsselloch bei der «Villa del Priorato di Malta», dem Hauptsitze des Souveränen Malteserordens, durfte nicht im Programm fehlen. Was die Gruppe aber durch das Schlüsselloch sah, verraten wir nicht, das muss man selber gesehen haben. Es ist eine Reise wert. Gegen 17 Uhr beschloss der eine Teil der Gruppe, noch in den Petersdom zu gehen, da die Warteschlange nicht mehr so gross war, mit dem Verzicht die Kuppel zu besteigen, da diese um 17 Uhr schlisst. Das Abendessen konnten die Reisenden auf der Piazza Navona zu sich nehmen, anschliessend fielen die meisten müde und mit vielen Eindrücken in den Schlaf.
Freitagmorgen packten wir unsere Koffer schweren Herzens. Nach dem letzten Morgenessen im Hotel traf sich die Gruppe vor dem Eingang, und gemeinsam ging es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu den «Catacombe die San Callisto», die sehr eindrücklich war aber für die, die Platzangst haben, nicht empfehlenswert ist. Auch dort feierten wir einen gemeinsamen Gottesdienst.
Einige wollten nach den Katakomben noch in den Petersom, um die Kuppel zu erklimmen und die sagenhafte Aussicht zu geniessen. Andere bewunderten die wunderschöne schlichte Kirche «Santa Maria sopra Minverva» die die Grabstätte der heiligen Katarina von Siena beherbergt. Eine dritte Gruppe genoss die herrliche Aussicht von der Dachterrasse des Nationaldenkmals.
Das letzte feine Abendessen vor der langen Rückreise wurde zu sich genommen, und wir bestiegen gegen 19 Uhr gemeinsam den Car. Um 8 Uhr am Samstagmorgen kam die Reisegruppe in Döttingen gesund und vollzählig an. Die Reise war ein grosser Erfolg, es war anstrengend, aber wir nahen viele gute Erinnerungen in Unseren Herzen mit.
(Bericht von Cornelia Crameri)